Der Neustart als TTF Illtal

Die TTF gründeten sich 2019 aus der Fusion der beiden größten Tischtennisvereine des Illtals – der TTG Wustweiler-Uchtelfangen und dem TTC Kerpen Illingen.

Nach Schwierigkeiten und Abstieg aus der Oberliga in der Corona-Saison 2019/20 strebten die TTF im Folgejahr den direkte Wiederaufstieg an, wurden jedoch erneut vom Saisonabbruch nach 3 Spieltagen ausgebremst.

Der Meisterschaft in der Saison 2021/22 folgten zwei Jahre als Tabellen-Fünfter und Vizemeister ehe in der Saison 2025/2026 mit der Meisterschaft in der Regionalliga Südwest der Aufstieg in die 3. Liga komplettiert wurde.

Vereinsvorsitzende

2019 – 2026

Franz Josef Schuhmacher

2026 –

Aaron Vallbracht

Der TTC Kerpen Illingen

Im Jahr 1950 gründeten jeweils sechs Spieler aus Gennweiler und Illingen im damaligen Lustgarten den Tischtennisclub Illingen (TTC Illingen) als Sparte des Sportvereins SV Kerpen 09. Im Gasthaus Kersche spielten Armin Fuchs, Alois Jost, Heinz Schnur, Horst Schnur, Richard Salm und Kurt Weiskircher, das Pfarrheim war die Spielstätte von Heinz Horbach, Karl Laub, Robert Misere, Benno Schmitt, Josef Schmitt und Heinz Schiwack.

Bis 1957 gehörten die Tischtennisspieler dem Sportverein an und stellten sich in diesem Jahr dann auf eigene Füße.

Aufgrund sehr guter Jugendarbeit konnte in fast jedem Jahrzehnt der Vereinsgeschichte eine Illinger Jugend- und Schülermannschaft den Titel des Landesmeisters beziehungsweise Pokalsiegers erringen.

Die sehr gute Jugendarbeit und frühe Erfolge der Aktiven auf Verbandsebene ließen den Verein stetig wachsen und brachten ihm mehrere Saarland- und südwestdeutsche Titel sowohl im Jugend- als auch im Aktivenbereich ein.

Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang:

  • der verlustpunktfreie Aufstieg der 1. Mannschaft in die Landesliga im Jahr 1973
  • die Aufstiege der 1. Mannschaft in die Regionalliga 1985, 2014 und 2016

Neben den frühen Spielstätten wurden auch Säle in den Gasthäusern Maurer, Schorr und Lustgarten genutzt, ehe man in den 60er Jahren dann zunächst nur im Gymnastikraum der Turnhalle und letztlich in der Turnhalle der Grundschule Auf der Lehn heimisch wurde.

Vereinslokale waren die Gasthäuser Hotel Alger, Lustgarten, Alois Schmidt, Beuren- Brachetti (die Tante) und Thiry-Hübgen und heute das Gasthaus Kersche.

Vereinsvorsitzende

50er Jahre

Karl Laub
Karl Schneider

60er Jahre

Armin Fuchs
Helmut Jochum
Hans Hübgen
Günter Mohr

70er Jahre

Lothar Klein

1983-1985

Helmut Kuhn

1985-1988

Fritz Niklas

1988-1998

Lothar Klein

1998-2019

Hans Friedrich

Ursprünge von TTV und TTC Uchtelfangen

TTV Uchtelfangen

Die vereinsmäßigen Anfänge im Tischtennissport liegen in Uchtelfangen in den Jahren 1951/52, in welchen der „Tischtennisverein Uchtelfangen“ (TTV Uchtelfangen) gegründet wurde. Zu den Gründungsvätern gehörte Richard Kleer. Der Verein war im 1946 gegründeten Saarländischen Tischtennisbund (STTB) organisiert und nahm an dem regelmäßigen Verbandsspielbetrieb teil. Etwa 20 Spieler hatten zu dieser Zeit einen Spielerpass, darunter Hans Hübgen, Richard Kleer, Karl König, Werner Kannengießer, Edmund Zaremba, Franz-Rudof Meiser und Rudi Jochem. Spiellokal war der Nebenraum des alten Gasthauses „Klos“ in der Hirtenbergstraße in der Dorfmitte, heute befindet sich darin das Raumausstattungsgeschäft Christian Groß.

Diesem Verein war jedoch keine lange Zukunft beschert, da das Interesse der Mitglieder schon wenige Jahre später zunehmend nachließ.

TTC Uchtelfangen

In den 60er Jahren formierte sich dann wieder eine kleine Gruppe und begann in einer losen Zusammenkunft, Tischtennis zu spielen. Spielort war zu dieser Zeit das katholische Pfarrheim.

Das Interesse an der Sportart wuchs nun in Uchtelfangen so rasant, dass am 05. Dezember 1965 der „Tischtennisclub Uchtelfangen“ (TTC Uchtelfangen) gegründet und in das Vereinsregister eingetragen wurde. Gründungsväter waren Franz John, Gerhard Johänntgen Werner Monz und Hans Hoffmann. Zur Gründungsversammlung zählte der Verein12 Mitglieder. Als Spiellokal konnte das Pfarrheim nun nicht mehr beibehalten werden, man wechselte in den Festsaal des Gasthauses Heinz Otto in der Friedrichstraße.

Aufgrund der sehr guten Jugendarbeit und auch der geburtenstarken Jahrgänge stieg die Mitgliederzahl in den Folgejahren rasant an, und zwar von 38 Mitgliedern im Jahr 1966 auf über 70 Mitglieder im Jahr 1969. Der Verein hatte in diesen Jahren sogar eine eigene Damenmannschaft, welche sehr erfolgreich an dem Verbandsspielbetrieb teilnahm. In den Jahren 1973/74 wurde in Uchtelfangen die Sport- und Kulturhalle erbaut. Damit stand eine Halle auch für größere Veranstaltungen zur Verfügung. Der TTC Uchtelfangen war somit in seiner Glanzzeit in der Lage, gleich zweimal ein landesoffenes Tischtennis-Turnier auszurichten. In verschiedenen Leistungsklassen konnte man hier Tischtennis-Spitzensport vom Kreisklassenspieler bis zum Bundesliga-Profi bestaunen.Höhepunkt im Jugendbereich war das Jahr 1977. In diesem Jahr spielte man mit einer Mädchen-, zwei Schüler- und zwei Jugendmannschaften.

Die Spiellokale wechselten im Laufe der Jahre öfters: Im Gründungsjahr und in den folgenden Jahren spielte man noch in dem Festsaal des damaligen Vereinslokals Heinz Otto in der Friedrichstraße. Nachdem dieser jedoch aus baulichen Gründen gesperrt wurde, wurde der Spielort vorübergehend in den Kinosaal des ehemaligen Gasthauses Schommer in der Dorfmitte, heute Wohn- und Geschäftshaus Bethscheider mit Lebensmittelmarkt Nah und Gut, verlegt. Im Jahr 1977 wechselte der Verein endgültig in die Schulturnhalle der Grundschule Uchtelfangen.

Vereinslokale waren zu Beginn das Gasthaus Heinz Otto in der Friedrichstraße, es folgte das Gasthaus Metropol (Gas), dann das Gasthaus Schorr in der Herrmannstraße und später das Restaurant Schwyzer Stübli, heute Restaurant Thessaloniki, in der Ottweilerstraße.

Vereinsvorsitzende

60er Jahre

Gerhard Johänntgen

70er Jahre

Klaus Zimmer
Stephan Naumann

Fusion zur TTG Wustweiler-Uchtelfangen

Im Jahr 1979 richtete der im Jahr 1960 gegründete Wustweiler Tischtennisverein „Tischtennisclub Wustweiler e.V.“ (TTC Wustweiler e.V.) eine Anfrage an den Uchtelfanger Tischtennisverein zur Bildung einer Spielgemeinschaft, um zukünftig gemeinsam auch in höheren Spielklassen erfolgreich mitspielen zu können. Der TTC Wustweiler hatte die Meisterschaft in der damaligen B-Klasse errungen und sollte somit aufsteigen. Um den Klassenerhalt in der A-Klasse zu sichern, wurde die Idee geboren, mit dem drittplatzierten TTC Uchtelfangen zu kooperieren. Diese Anfrage mündete in der Fusion beider Vereine am 19. August 1979.

Der neue Vereinsname lautete „Tischtennisgemeinschaft Wustweiler-Uchtelfangen e.V.“ (TTG Wustweiler-Uchtelfangen e.V.).

Das erste Spiel wurde auch gleich gewonnen, die Schlagzeile in der SZ lautete damals: „TTG Wustweiler/Uchtelfangen sammelt erste Punkte gegen den Abstieg“. Tatsächlich hat man auch schließlich die Meisterschaft in der A-Klasse ohne Punktverlust errungen.

Durch den Zusammenschluss beider Vereine konnte man mit 4 Herren- und sage und schreibe 5 Jugendmannschaften in die Spielsaison starten

Die Mitgliederzahl betrug zu Beginn der Fusion 80 und steigerte sich in den Folgejahren auf den Höchstwert von 120 im Jahre 1999.

Spielorte des Vereins waren die Seelbachhalle in Wustweiler sowie die Schulturnhalle in Uchtelfangen.

Vereinslokale waren zu Beginn das Gasthaus Schorr in der Herrmannstraße und später das Restaurant Schwyzer Stübli, heute Restaurant Thessaloniki, in der Ottweilerstraße in Uchtelfangen, das Gasthaus Zum Bäcker und das Gasthaus Busch Rees in Wustweiler.

Vereinsvorsitzende

1979 – 1984

Jürgen Sens

1984 – 1989

Heinz Müller

1989 – 1991

Franz-Josef Schuhmacher

1991 – 1993

Heinz Müller

1993 – 1999

Werner Guthörl

1999 – 2009

Franz-Josef Schuhmacher

2009 – 2015

Christian Schwindt

2015 – 2019

Franz-Josef Schuhmacher

Ursprünge des TTC Wustweiler

Wohl kaum ein Verein hat ein derart kurioses Zustandekommen wie der TTC Wustweiler zu verzeichnen.

Während eines Spaziergangs an einem schönen Sonntagnachmittag im Jahr 1958 beschlossen die vier jungen sportbegeisterten Manfred Keßler, Wilfried Geib, Friedolin Heinrich und Edmund Meiser, einen exklusiven Tischtennisclub in Wustweiler zu gründen. Schnell waren noch zwei Mitstreiter gefunden. Jedes Mitglied musste 1500 Franken zum Vereinsbeitritt bezahlen. Damit hatte man ein Startkapital und kaufte eine Tischtennisplatte.

Am 02. September 1958 konnte dann schon der Spielbetrieb aufgenommen werden. Anfangs spielte man in der alten Schule in Wustweilerhof.

Am 24. November 1959 wechselte der Club zur Wirtschaft Feis-Guthörl über und aufgrund der vielen Mitglieder wurde bald eine zweite Tischtennisplatte benötigt.

Der Clubcharakter konnte nicht lange gewahrt werden, weil immer mehr Jugendliche eintreten wollten trotz des Eintrittsgeldes in Höhe von 13 DM.

Je mehr sich die Leistung steigerte, desto mehr kam der Wunsch auf, nun auch an den offiziellen Verbandsspielen teilzunehmen.

Nachdem der Andrang zu dem neuen Club zu groß wurde, kam es am 15. April 1960 zur offiziellen Gründung des jedem zugänglichen „Tischtennisclub Wustweiler“ (TTC Wustweiler). Die Gründungsväter waren Manfred Keßler, Werner Engel, Siegfried Scheid, Rudi Weis, Robert Weis und Fridolin Heinrich.

Die Spiellokale wechselten zum Gasthaus „Zum Bäcker“ und anschließend zum Gasthaus „Busch-Rees“.

Da die Säle in den Wirtschaften für Verbandsspiele nicht geeignet waren, stellte die Gemeinde dem neuen Verein einen großen Schulsaal in der alten Schule, heutige Begegnungsstätte, zur Verfügung.

Im Jahr 1977 wurde in Wustweiler die Turnhalle fertiggestellt. Für die Tischtennissportler war dieses Ereignis besonders erfreulich, kam man doch aus der Enge der Schul- bzw. Wirtshaussäle heraus. Vor allem die Raumhöhe hatte den Spielbetrieb doch sehr beeinträchtigt. Zuletzt hatte der Verein im Kindergarten eine Bleibe gefunden, wo zusätzlich Stützpfeiler dem Spielbetrieb so hinderlich waren, dass Gastmannschaften sogar wieder abreisen wollten.

Unter den in der neuen Halle nun herrschenden optimalen Trainingsmöglichkeiten erreichte der Verein seinen Höhepunkt. In der Saison 1978/79 wurde die 1. Herrenmannschaft ungeschlagen Meister der B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf.

Damals spielten 42 Aktive in 7 Mannschaften.

Vereinsvorsitzende

1960 – 1967

Manfred Keßler

1967 – 1969

Jürgen Sens

1969 – 1970

Franz-Josef Latz

1970 – 1974

Dietmar Spaniol

1975 – 1976

Manfred Keßler

1976 – 1978

Jürgen Sens